über recovery

recovery sei zufrieden sein wollen. 

es ist aber :

                     zufrieden sein. können. 

einfach sein

sich. nie. sicher. sein.

                                   wollen.

 

sich. immer. in der veränderung. wähnen. 

                                                                    können. 

 

nicht. immer. überlegen. 

                                                 müssen.

 

einfach sein

statement des planers

wir haben ein gemeinsames bewusstsein in meiner wahnhaften welt und sind alle vernetzt. das böse wurde im august 08 von mir endgültig besiegt indem ich die zeit gedreht habe. meine heimat ist in einer anderen dimension und ich komme aus der zukunft. ich bin der planer. das all-es ist mein plan. 

für den moment

dieser vollpfosten in dieser bar in der nähe meines hotels in amsterdam vor ein paar jahren, meinte euphorisiert und angetrunken, zu mir in etwa folgendes : es gäbe cougars und wannabes. als männer. das muss ich glaub nicht näher erläutern.  ich denke er bezog das vor allem auf die kategorisierung der männer in bezug auf das auftreten gegenüber dem weiblichen geschlecht. denn abgesehen von seiner theorie hat er, soweit ich mich erinnern kann bloss über frauen geredet. hab ich schon bemerkt, dass er gut aussah ? und warum schreib ich diese anekdote nieder ? weil sich männer gern als cougars sehen, lieber denn als wannabes. raubtiere die sich nehmen was sie wollen. oder raubtier sein wollende. und warum schreibe ich jetzt das wiederum ? weil ich mich und meine königin auf einem löwen reiten sah in diesem gebüsch bei dieser wohnung in basel im august 08. sicher war ich euphorisiert und angetrunken, als ich das sah. ihr findet unter umständen ein dokument im archiv. aber warum schreibe ich euch jetzt das alles auf ? weil ich denke, dass alles wahr ist was ich sah und der teilaspekt, dass ich mit meiner königin auf einem löwen reite ist alles was ich will für den moment.

inside psychosis - ein fragment

ich habe kalt und zittere leicht. es hat angefangen sich zu bewegen. es nimmt langsam fahrt auf. ich komme nicht mehr mit und es macht mit einem etwas. alles wird kurz und schnell. jedes wort steht für sich. allein. alles wird flüchtig und scheint überhöht. ein dutzend ideen die minute, gut ein drittel realität. ich will das jetzt durchziehen, das ist mein projekt. es ist grösser als alles was wir kennen, und ich muss mich veräussern um es durchziehen zu können. ich darf mich ganz verlieren. um der erlösung willen löse ich mich von IHM. ich erfülle die prophezeiung die niemand kennt, ausser mir. alles führt auf diesen einen moment hin, den ich nie zu träumen wagte.

plötzlich macht alles sinn. es macht sinn, dass ich der eine bin. es macht sinn, dass ich der andere bin, der erlöser und dass ich auch ganz geist werde,  um meine aufgabe stemmen zu können : um mich zu erlösen, um meiner selbst willen.


ich glaube, dass wir in einer anderen welt alle vernetzt sind, und,dass ich da daheim bin. alles deutet auf diesen sachverhalt hin. ich bin in diese welt gekommen um meine zu erlösen, zu befreien, wie immer man dem sagen will. ich drücke mir die geschlossenen augen zu, bis ich sterne sehe und die matrix, so kann ich heimkehren.


mich fröstelt wieder leicht. der körper scheint permanent unterzuckert. etwas zwetschgenwähe essen, kaum geschlafen. max zwei stunden. auf entzug. auf einem kalten truthahn. ich entziehe die realität, die norm, die regel. ich bin nervös und habe 100 ideen die minute. ich kann mein denken und mein handeln nicht mehr kontrollieren. sprunghaft und unberechenbar, jeglicher sinnhaftigkeit entledigt. pendle zwischen glück und angst, überhöhung und hass. ich schreie laut, aber nur bei geschlossenen fenstern. ich kapsel mich ab. ich bin im affekt.


ich bin ganz vorstellung. alles ist neuer sinn. wahnhaft und unendlich logisch. ich bin in einem gewissen sinne triebgesteuert, aber der trieb kommt so tief aus meinem selbst, derart tiefgründig, dass mich keiner so kennt. ich bin neu in diesem moment. impulsiv, heiss und allmächtig. alles dreht sich um mich weil ich der eine bin von dem es heisst : „ a star is born“ der stern ist born. ich glühe heiss und schnell und alles bezieht sich auf mich. weil ich der eine bin auf den sich alles bezieht und das sind so unglaubliche emotionen wenn man das weiss, da weine ich vor glück und schreie um mein leben.

machen.erledigen.sein.

die zeit der fürbitte an eine freundschaft ist vorbei. 

ich unternehme noch anstrengungen um die beziehung nicht abbrechen zu lassen.

aktuell beklage ich den verlust von drei besten freunden.

es sind dies der veränderung gezollte tribute, die uns unvermögend zurücklassen.

keiner weiss mehr um ein zurück  

und welche arbeit nötig wäre um den status zu halten.

arbeit die keiner verrichten mag. 

ich fühle mich traurig und alleingelassen. 

das könnte guter boden sein für etwas neues. 

aber das neue fühlt sich im moment wie scheisse an. 

 

d. abhäkeln

a. abhäkeln

r. abhäkeln

 

machen. erledigen. sein. 

zur forderung

wo ist die grenze zwischen unter- und über-forderung? wo versteh ich mich in der heraus-forderung und wann werde ich überhaupt nicht gefordert ? was fordere ich von mir und was wird von mir gefordert ? erfülle ich lediglich forderungen oder fordere ich auch eine gewisse kreativität ein, keinen forderungskatalog abzuarbeiten. wo stelle ich forderungen auf ? 

 

könnte gut als predigt taugen, dieser fragenkatalog, aber das ist doch scheisse. mal klartext:

 

 

ich kotze mich an, und weiss keinen ausweg ohne in der absoluten ödnis zu verwelken. so scheisse ist mein dasein, so sinnentleert das hier im jetzt. ich forderte mich selber vor jahren auf mein leben zu verschwenden und genau das passiert jetzt, ich will punk. ein widerspruch des normativen   konsenses. sieh diesen süchtigen sein leben verlieren wollen um sich selber zu retten. ich scheisse auf eure popkultur, dafür bezahle ich keinen eintritt mehr. ich bin 44. ich bin im saft. ich bin sinn-los und das weiss ich nicht immer. ich werde mich in der zweiten hälfte meines lebens konsequenter verweigern. in aller freundlichkeit, denn ich bin ein höflicher punk. ich sehe zwar aus wie ein metalfreak, aber das ist bloss tarnung um meinen punk zu leben und den richtigen im richtigen moment am richtigen ort die fresse zu polieren. fick pc. fick die wohlfühlmechanismen meiner generation. fick mich selber, alles besser wissen zu wollen und den scheissanspruch hinter mir aufräumen zu müssen.

ich stelle zum schluss die forderung, dass ihr euch alle selber fickt und in mir den nötigen hass erkennt euch gut und gern drei wochen durch die wüste zu führen um sich zehn neuen forderungen zu stellen:

 

1. du sollst dein umfeld zurechtweisen wenn es scheisse erzählt

2. du sollst um religiöse einen bogen machen.

3. du sollst alles in der veränderung sehen

4. du sollst wissen, gott ist punk

5. du sollst auch wissen, er duldet sämtliche anderen punks neben sich

6. du sollst a tribe called quest hören

7. du sollst arbeiten um der arbeit willen

8. du sollst keine angst haben

9. du sollst in der liebe leben dürfen. 

10. du sollst machen was du willst. 

ALLES IST GUT

dieser txt bezieht sich auf einen tageswoche-artikel von andrea fopp über das zulassen können von traurigkeit und das benennen von ignoranz darüber aussagen zu machen, dass alles gut werden würde.  dies die verlautbarung von angelika schett, journalistin und psychologin im interview, die eben ein buch geschrieben hat, und das regt mich auf. der artikel, das setting, die aussage. findet den link zum artikel auf twitter @bornomatic und urteilt selber. ich werde weitere längere texte verfassen müssen um meiner sicht der dinge geltung zu verschaffen. die welt ist im arsch, um meine meinung kurz und prägnant zusammenzufassen, auch in bezug darauf traurigkeit zulassen zu können. welch hohn des bildungsbürgertums traurigkeit zulassen wollen zu lassen. sosehr sind wir im arsch, wenn das thematik wird, gebe auch ich uns noch 100 jahre. so langweilig sind wir. so dekadent sind wir. sosehr haben wir die aufgabe verdient, an uns selber zu scheitern. das ist nämlich wirklich gemeint mit der aussage, dass der kapitalismus sein ärgster feind ist. selber. dokonstruktionen von einem selbst. und das ist was ich meine damit das alles jetzt schon gut ist. weil wir uns selbst regulieren und das alles natur ist was übrigbleibt. und wenn es bloss die traurigkeit ist.

im plan

ich plane aus einer notlage heraus einen längeren text über das psychotische an sich. es wird ein ungefährer abriss über das anders erleben sein. ich versuche meine psychotischen werke allgemeinverständlich darzulegen. ein hoher anspruch ? ein scheiss. ich will einfach ein projekt. mir ist langweilig seit ich die welt erlöst habe. bis bald auf diesem kanal. 

zur bewegung

ich bin konstant bewegt.

über den punkt, mein verständnis von normal realisiert zu wähnen.  

ich lebe einfach drauflos und darin habe ich eine tiefe freude gewonnen, der man glück sagen kann.

aber es ist auch alles in meinem plan.  

meine entscheidung. 

meine kraft. 

mein gott. 

fiktional

ist eine psychose fiktional ? sind erlebnisse, visionen, sinneseindrücke im wahn, vergleichbar mit geschichten wie sie zum beispiel für das kinotheater geschrieben werden ? woher kommt die ähnlichkeit der motive, das identische des sinnhaften ? und wenn es schnittmengen gibt, welche war zuerst, die geschichte oder die wahnhaftigkeit ? wer ist der nährer und welche die genährte. zur annäherung an meine eigenen wahnepisoden gehe ich gerne science fiction filme konsumieren, in welchen ich jeweils maximal emotionale erinnerung an 0808 und an das tiefe verständnis in der sehnsucht nach der erlösung der welt, gerührt werde. ( und  teil davon ist, dass ich die kommaregel endlich kapier). was wenn aber die welt durch die wahnhaftigkeit selbst immer schon erlöst ist und es immer sein wird, solange der wahn teil unserer kultur bleibt ? wenn wir uns durch den immensen geistigen kraftaufwand den wir narren leisten, fortwährend selbst erlösen ? wir wissen, dass immer einer spinnt. dass das aber im universum nötig ist um unser seelenheil zu garantieren und uns frei werden zu lassen, das fange ich erst langsam an zu glauben, und um das geht es im ende : um den glauben an eine gute geschichte, die auf einer genialen idee beruht, die uns alle verbindet. die unendlichkeit, und das aufgehen darin. die auflösung von anfang und dem sein.

mir.dir.

ich muss mir immer wieder sagen, dass alles in ordnung ist, dass ich keine angst haben muss und, dass wir ewig leben. ich habe immer wieder anflüge von panikzuständen die sich leise an mich heranpirschen. ich sage dann immer wieder alles ist gut zu mir selber und es wird das meist augenblicklich auch. das, oder ich schreibe. dir.